Wer bin ich?

Woher komme ich?

Was bewegt mich dazu, therapeutisch zu arbeiten?

"Nur der Erschaffer seiner eigenen Wirklichkeit ist wirklich frei."

Paul Watzlawik

Ich bin Silke Beyer

Ich wurde in den frühen 80er Jahren geboren. Meine Eltern waren viel mit der Arbeit beschäftigt und so verbrachte ich viel Zeit mit den Großeltern. Damals war es noch normal, allein im Wald spielen zu dürfen und die Umgebung zu erkunden. 

Ich war schon immer sehr gerne in der Natur unterwegs und durchstreifte stundenlang mit meinem Opa

die Wälder auf der Suche nach essbaren Pilzen und Beeren.

Meine Mutter hatte mir immer erzählt, dass es an dem Tag, an dem ich geboren wurde, eisig kalt war,  jedoch strahlte die Sonne.

Dieses Wetter war bezeichnend für meinen gesamten Lebensweg. Er war nicht immer geradlinig und einfach, aber mich haben zu jeder Zeit Sonnenstrahlen erreicht, die mir ein Weitergehen des Weges möglich gemacht haben.


Die Jahreszeit mit Ihren wechselnden Energien erlebte ich schon früher sehr bewusst.

Ich liebte Tiere und mochte die Beschäftigung mit ihnen sehr. Auch entdeckte ich meine Affinität zur Kreativität und Kunst.

Während meiner Zeit auf dem Gymnasium begann ich mich mit meiner beruflichen Zukunft zu beschäftigen.

Meine Oma hatte ein sehr natürliches Verhältnis zum ursprünglichen Heilen,

sie legte mir die Hände auf, wenn ich Schmerzen hatte und ich lernte, die Energien zu spüren.

Schon sehr früh wusste ich so, daß mein Beruf mit Heilung zu tun haben muss.

Als ich irgendwann eine Berufsbeschreibung über Ergotherapie las, war mir sofort klar: das ist genau mein Ding! Dieses Ziel zu erreichen war zunächst nicht leicht. Ich hatte privat schwierige Situationen zu bewältigen, zog mit 19 von zu Hause aus und absolvierte die Ausbildung.

Der Sprung ins selbstständige Leben war früh und kostete mich viel Überwindung. Für meine Persönlichkeitsentfaltung war er jedoch notwendig.

Es war ein Sprung ins Ungewisse, doch letztlich hat sich die Überwindung der Ängste gelohnt und neue Türen geöffnet.

Ich begriff, wie heilsam es ist, eine Situation, die nicht mehr aushaltbar ist, zu verlassen und wie wichtig
das Gefühl der Selbstbestimmung und eigenen Handlungsfähigkeit ist.

 

Ich begann mich viel mit dem Sinn des Lebens zu beschäftigen, bereiste die Welt und ließ die Eindrücke verschiedener Kulturen, Religionen und Wertesysteme auf mich wirken. Ich sah verschiedene Lebens-,  Arbeits - und Beziehungssysteme.

Wie ein Schwamm sog ich Wissen auf, weil ich spürte, wie jede neue Erkenntnis mein Inneres bewegte und formte.

Hatte ich in meiner Jugend viele Grenzen gespürt, streckte ich jetzt meine Fühler in die verschiedensten Richtungen aus. Neben dem schulmedizinischen Fachwissen gab es da auch Raum für spirituelles Wachstum und Energiearbeit.

Zu oft wurde mir vorher von außen diktiert, wie meine Ziele sein sollten und wie ich sie erreichen soll.

Dazu passt ein wunderschönes Gedicht von Sandy Stevenson mit dem Titel  "Bedingungslose Liebe ". Es beinhaltet meine gesamte Haltung,

mit der ich anderen Menschen begegne und mit der ich in den therapeutischen Prozess einsteigen möchte.

Meine wichtigste und faszinierendste Erkenntnis hierbei war und ist immer noch, daß alles im Leben mit einander in Verbindung steht und wie sich unser Umfeld bewegt, wenn wir uns verändern.

 

Wie viel Macht liegt in der Erkenntnis, daß zuerst der Gedanke da ist und dann das Gefühl entsteht.

Also kann die Macht unserer Gedanken unsere Gefühle beeinflussen!

 

Mein persönliches Ziel war es, Frieden in mir zu finden. Meine berufliche Mission bedeutete für mich, Heilung zu bringen.
Ich sehe mich heute als ein Katalysator, der Menschen darin erinnert, welches wundervolle Potential in ihnen schlummert
und sie darin unterstützt, ihren eigenen Weg zu finden und auch zu gehen.

 

Werde ich heute gefragt, nach welchen Systemen ich arbeite, kann ich ganz ehrlich sagen:

mit dem Herzen.

Trotz allen planerischen und organisatorischen Eigenschaften, die ich in mir trage, habe ich die wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben intuitiv und spontan getroffen. Mir hilft meine Lebenserfahrung als Mutter zweier Kinder, Frau, Tochter, Freundin, als pflegende Angehörige mit Erfahrung in Palliativbegleitung und als Inhaberin meiner Praxen, mich in jeden Menschen hinein zu versetzten.

Jedem, den ich behandele, begegne ich mit aufrichtigem Interesse, Herzlichkeit, Respekt und Anteilnahme.

 

Ich sehe mein Wissen als einen Koffer voller Möglichkeiten, aus dem ich das Handwerkszeug hervorholen kann, welches gerade passend ist.

Mir ist vollkommen bewusst, daß ich niemanden davor schützen kann, das immer wieder nach Licht auch Schatten folgt. Uns vor Krisen zu schützen ist nicht möglich, so ist nun mal der Lauf der Dinge.

Das Leben ist wie eine Reise auf dem Meer. Manchmal ist die See ruhig und sonnig, manchmal kommen heftige Wellen auf und der Sturm tobt.

Wir können dies nicht verhindern, aber wir können unser Boot stabil machen, so daß es unbeschadeter diese Zeiten übersteht.

Der Kapitän unseres Schiffes sind wir selbst. Ich sehe mich nur als Matrose, der Ihnen hilft, die Segel neu zu setzten.

Letztendlich führt mich die Beschäftigung mit Tieren wieder zum Anfang, nämlich zu der Erkenntnis, dass alles mit Allem zusammen hängt.

Ich begreife die Wichtigkeit innerer Balance und wie schnell und glasklar sich meine inneren Themen in meinen Tieren spiegeln.

Ich kann mein Gegenüber nur ausbalancieren, wenn ich selber ausbalanciert bin. Die Selbstfürsorge, die ich sonst Anderen predige,

bekam in meinem Leben einen anderen Stellenwert.

Heute unterstützt mich ein wunderbares Team, zwei Golden Retriever Hunde: Einen Therapiebegleithund, der nun mit zehn Jahren in Rente

gehen darf und die neun Wochen alte „Alice“, die seine Nachfolge antreten wird.

 

Ich freue mich darauf, Sie beim Erreichen Ihrer Ziele ein Stück zu begleiten!

Qualifikationen

Examinierte Ergotherapeutin

Aufbaustudium im Managementbereich

Systemische Familtentherapeutin

(DGSF- zertifiziert)

Traumafachpädagogin

 (DeGPT/BAG-TP zertifiziert)

Therapiehundeführerin
(Rehahunde Deutschland)

Nlp Lern - und Verhaltenstherapie

sowie Neurofeedback

Mitglied im Ergotherapieverband

(bed)

Energiearbeit

schamanische Arbeit
 

Meine Glaubenssätze

Setzt Dir selbst keine Grenzen.

Jeder ist Schaffer seiner eigenen Wirklichkeit.

Nichts ist so beständig wie die Unbeständigkeit des Lebens.

Geistige Beweglichkeit ist der Schlüssel zur Veränderung.

Meine Wünsche

Unabhängigkeit und Freiheit spüren und leben

Reisen

Harmonie in mir und mit meinen Mitmenschen

Genießen können

positive Spuren hinterlassen

Bedingungslose Liebe

von Sandy Stevenson

Ich liebe dich wie du bist, während du auf der Suche bist nach deiner eigenen besonderen Art, mit der Welt um dich herum in Beziehung zu treten. Ich ehre deine Entscheidungen, auf welche Weise du deine Lektion lernen möchtest.

Ich weiß, dass es wichtig ist, dass du genau der Mensch bist, der du sein möchtest, und nicht der, den ich oder andere erwarten. Es ist mir klar, dass ich nicht weiß, was für dich das Beste ist, obwohl ich manchmal meine, es zu wissen. Ich war nicht dort, wo du warst, und ich habe das Leben nicht aus deinem Blickwinkel gesehen. Ich weiß nicht, welche Lernaufgaben du dir ausgesucht hast, noch wie oder mit wem du sie lösen möchtest, noch welche Zeitspanne du dir da vorgenommen hast. Ich habe nicht aus deinen Augen geblickt, wie könnte ich also wissen, was du benötigst.

Ich lasse dich durch die Welt gehen, ohne deine Handlungen in Gedanken oder Worten zu beurteilen. Die Dinge, die du sagst oder tust, betrachte ich nicht als Irrtum oder Fehler. Von meinem Punkt aus sehe ich, dass es vielerlei Möglichkeiten gibt, die verschiedenen Seiten unserer Welt zu betrachten und zu erfahren, ich akzeptiere rückhaltlos jede deiner Entscheidungen in jedem beliebigen Augenblick. Ich fälle keinerlei Urteil, denn wenn ich dir dein Recht auf deine Entwicklung abspräche, so würde ich damit dasselbe auch mir und allen Anderen absprechen.

Jenen, die einen anderen Weg wählen als ich, auf den ich vielleicht nicht meine Kraft und Energie lenken würde, werde ich doch niemals die Liebe verweigern, die Gott in mich gesenkt hat, damit ich sie der ganzen Schöpfung schenke. Wie ich dich liebe, so werde auch ich geliebt. Was ich säe, das werde ich ernten.

Ich gestehe dir das universale Recht auf freie Entscheidungen zu, deinen eigenen Pfad zu wandeln und voranzuschreiten oder eine Weile auszuruhen, je nachdem was für dich gerade das Richtige ist. Ich werde mir kein Urteil erlauben, ob diese Schritte groß oder klein sind, leicht oder schwer, aufwärts oder abwärts führen, denn das wäre nur meine eigene Sichtweise. Es könnte sein, dass ich dich tatenlos sehe und dies für wertlos halte, und doch könnte es sein, dass du großen Balsam in die Welt bringst wie du so dastehst, gesegnet vom Lichte Gottes. Nicht immer kann ich das größere Bild der göttlichen Ordnung sehen.

 

Denn es ist das unveräußerbare Recht aller Lebensströme, ihre eigene Entwicklung selbst zu wählen, und ich anerkenne voll Liebe dein Recht, deine Zukunft selbst zu bestimmen. In Demut beuge ich mich der Erkenntnis, dass das, was ich für mich als das Beste empfinde, nicht bedeutet,

dass es auch für dich das Richtige sein muss. Ich weiß, dass du genauso geleitet wirst wie ich und dem inneren Drang folgst, der dich deinen Pfad erkennen lässt.

 

Ich weiß, dass die vielen Rassen, Religionen, Sitten, Nationalitäten und Glaubenssysteme in unserer Welt uns großen Reichtum bescheren und uns aus solcher Vielheit großen Nutzen und viele lehren ziehen lassen. Ich weiß, dass wir jeder auf einmalige Weise lernen, wie wir Liebe und Weisheit zu dem großen Ganzen zurückbringen können. Ich weiß, dass wenn etwas nur auf eine Art getan werden könnte, es hierzu nur eines Menschen bedürfte.

Ich will dich nicht nur dann lieben, wenn du dich so verhältst, wie es meiner Vorstellung entspricht Und wenn du an die gleichen Dinge glaubst wie ich. Ich begreife, dass du in Wahrheit mein Bruder, meine Schwester bist, auch wenn du an einem anderen Ort geboren wurdest und an einen anderen Gott glaubst als ich.

Die Liebe, die ich fühle, gilt der ganzen Welt Gottes. Ich weiß, dass jedes lebende Ding ein Teil Gottes ist, und tief drinnen hege ich Liebe für jeden Menschen, jedes Tier, jeden Baum und jede Blume, jeden Vogel, jeden Fluss und jeden Ozean und für alle Geschöpfe in aller Welt.

Ich verbringe mein Leben in liebendem Dienst und bin dabei das beste Ich, das ich sein kann, und ich verstehe die Vollkommenheit göttlicher Wahrheit immer ein bisschen mehr und werde immer glücklicher in der Heiterkeit.

BEDINGUNGSLOSE LIEBE.