Therapiehund

Jerry, der Sunnyboy
 

Seit 2013 ist der Golden Retriever Mischling Jerry unser Begleiter und Co-Therapeut. Er wurde als Assistenzhund vom Verein Rehahunde Deutschland e. V. speziell für den Einsatz in der Ergotherapiepraxis ausgebildet.


Er hat ein großes Herz und schenkt jedem Menschen Zuwendung. Jerry hat lange Zeit in der Therapie in den Bereichen Neurologie, Pädiatrie, Geriatrie und Psychiatrie tatkräftig mitgearbeitet. Im Laufe der letzten Jahre ist er ja nun zu einem Hunde-Opa geworden und alles läuft nun tatsächlich ein wenig langsamer und ruhiger ab, wobei er nach wie vor für jedes Spiel zu haben ist und eifrig und zuverlässig seine Aufgaben erfüllt.


Am liebsten spielt er in der Praxis "Verstecken" oder hilft unseren Patienten beim Socken ausziehen. Jerry befindet sich seit diesem Jahr in Teilzeit-Rente und wird nun von seiner Nachfolgerin Alice unterstützt. 

Alice

Die kleine Alice wurde im Januar 2021 geboren und befindet sich momentan in der Ausbildung zum Therapiebegleithund. Die kleine Musterschülerin ist unglaublich wissbegierig und lernt ihre Aufgaben schnell. Alle Grundkommandos und sogar ein paar Tricks beherrscht sie schon spielend.


Da sie sehr verschmust und immer gutgelaunt ist, wird jeder ihrer Patienten freudig und schwanzwedelnd begrüßt. Alice ist sehr sanft und ganz vorsichtig, wenn sie z. B. älteren Menschen oder Kindern ihre heißgeliebten Leckerchen aus den Händen nimmt. Sie ist gerne aktiv in der Therapie dabei, aber bleibt auch ganz lieb auf ihrem Platz liegen, wenn ihr Einsatz gerade nicht gefordert ist. 


Ganz die Dame, liebt sie es gebürstet und hübsch gemacht zu werden. Mit ihrem freundlichen und sonnigen Gemüt erobert sie sich schnell in jedem Herzen einen festen Platz.

Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapie

Unsere Therapiehunde sind Türöffner, Kommunikationshelfer, Motivator, Regulator und nicht zuletzt Spaßfaktor
für die großen und kleinen Patienten. 

Im Bereich der Pädiatrie unterstützen sie die Kinder beim Entdecken ihrer motorischen Möglichkeiten. Sie balancieren und schaukeln mit ihnen, ziehen sie auf dem Rollbrett und wagen sogar einen Sprung ins Bällebecken.
Auch Puzzleteile heben sie vom Boden auf, helfen beim „Aufräumen“ und lassen es auch gerne zu, wenn kleine Hände sie mit Haarspangen schmücken oder Pfotenabdrücke nehmen. 

Sie helfen Kindern, sich zu konzentrieren, gehen weg, wenn sie unaufmerksam sind, aber auch, wenn es ihnen zu laut und ruppig zur Sache geht. Bei Erwachsenen motivieren sie zu motorischen Übungen, laufen Slalom zwischen den Beinen, holen Stöcke und Bälle, dienen als Lagerungshilfe und Seelentröster und ziehen sogar die Jacke und die Socken aus. 

Sie reißen Menschen aus der Lethargie, sind freundlich, begeisternd, aufmerksam, geduldig und wertfrei. 

Sie helfen beim Erinnern und beim Vergessen und haben die Gabe, die menschliche Worte nicht haben;
den Leuten ein Lächeln ins Herz zu zaubern.

Jerry & Alice sind tolle Hunde und wir sind froh, dass wir sie haben. 

Die tiergestützte Therapie hilft / kann eingesetzt werden:

  • zur Förderung der Aufmerksamkeit und der Konzentration (Parcours für den Hund bauen, den Hund führen und anleiten und die Reihenfolge merken)

  • zur Motivation beim Erlernen grobmotorischer Kompetenzen (Der Hund animiert die Kinder und macht auch mit)

  • zur feinmotorischen Förderung

  • zur Aktivierung

  • zur Steigerung sozialer Kompetenzen (Verantwortung, Rücksichtnahme, Geduld)

  • zum Angstabbau und zur Beruhigung / Entspannung

  • zur Steigerung der Grundstimmung und des allgemeinen Wohlbefindens

Die Miteinbeziehung der Hunde erfolgt nur mit dem Einverständnis des Patienten / des Erziehungsberechtigten.

Sie werden regelmäßigen Gesundheitschecks unterzogen, sind parasitenfrei, entwurmt und geimpft.

Tiergestützte Therapie

Gemeinsam besuchen wir Menschen in Altenheimen oder zaubern in der Praxis den großen und kleinen Patienten ein Lächeln auf das Gesicht. Unsere Haupttätigkeit besteht darin, die Patienten zu begrüßen, uns streicheln zu lassen und dann sie durch unser sonniges Gemüt zu entspannen.

Während der Therapie zeigen wir dann unsere Kunststücke, ziehen Socken und Jacken aus, helfen bei Gleichgewichtsübungen, springen durch Reifen, apportieren Gegenstände und lassen uns auch schon einmal durch die Ideen der kleinen Patienten verschönern. 

Hierbei achten wir genau darauf, dass die Befehle korrekt abgefordert werden. Schließlich sind wir der direkteste Spiegel für menschliches Verhalten wie unser Frauchen immer sagt.

Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Arbeit!